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Löchriger Zaun in Mehringen: Wie sicher ist es für die Kinder der Kita?

Kita MehringenMatthias Aschenbrenner und Tochter Lorna stehen Ende Oktober vor dem löchrigen Kita-Zaun. Foto: Archiv/Grün

Nur wenige Meter trennt die Kindertagesstätte in Mehringen vom Bahngelände. Spielen die Kinder der Einrichtung im Freien, können sie mehrmals täglich die vorbeifahrenden Züge beobachten. Auch auf die Tochter von Matthias Aschenbrenner, die die Kita besucht, üben diese eine Faszination aus. Umso besorgter ist der Mehringer: Denn der Maschendrahtzaun, der Kita- und Schulgebäude umgibt, ist seiner Meinung nach nicht sicher genug.

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Aktion beim Feuerwehrnachwuchs: Bei der Teamarbeit beschnuppern

Feuerwehr Mehringen DrohndorfDrohndorfs Vize-Jugendwart Danny Bierstedt (re.) zeigt Pauline, Tim, Miriam, Leonie, Vivien und Kira (von li.) den Weg. Foto: Marko Jeschor

Diese fiesen roten Plastikbälle, ständig fallen sie runter! Als wäre es nicht schon schwer genug, sie auf einer Krankentrage zu balancieren, während die Gruppe der elfjährigen Pauline aus Westdorf und der zwölfjährigen Leonie aus Mehringen den Stangenparcours bewältigt. Muss es denn noch eine Augenbinde sein? Drohndorfs stellvertretender Feuerwehr-Jugendwart Danny Bierstedt kann sich das Grinsen nicht verkneifen. Die Gruppe murrt währenddessen unentwegt weiter, am Ende meistert sie aber auch die zweite Station -irgendwie.

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Ortsrundfahrt: Schlaglöchervisite mit Traktor und Planwagen

Ortsrundfahrt
Mit Traktor und Planwagen erkundeten Mitglieder des Ordnungsausschusses den Ort Mehringen. Foto: Christiane Rasch

Welche „Baustellen“ müssen in Mehringen dringend in Angriff genommen werden? Wo hat sich im Ort seit Jahren nichts getan? Und in welchen Bereichen konnte sich dieser zum Positiven entwickeln? Darüber haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Ordnung, Recht und Kommunales der Stadt Aschersleben am Dienstag einen Überblick verschafft - persönlich bei einer Ortsrundfahrt. Dafür wurden zwei Traktoren und Planwagen organisiert, um in Anbetracht der Zeit möglichst viele Bereiche zeigen zu können. „Es gibt einiges zu sehen“, kündigte Ortsbürgermeister Albrecht Schneidewind an. „Gutes, sehr Gutes und weniger Gutes.“

 

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Erntedankfest: Mehringer feiern und lassen Motoren blubbern

Die Motoren brummen, blubbern und rattern, wenn im Ascherslebener Ortsteil Mehringen Erntedankfest gefeiert wird. Diesmal war es das Zwanzigste. Auch das begann am Sonntagmorgen mit einem großen Umzug durch den Ortsteil. Vor allem für Freunde historischer Landmaschinen ein Muss. Lanz Bulldog, Deutz, Famulus Linde, Fahr oder McCarmick heißen die Traktoren, die die Aufmerksamkeit der Festbesucher auf sich lenkten. Angehängt - mit Herbstblumen, Kürbissen, Maiskolben und anderen landwirtschaftlichen Produkten beladene und geschmückte Wagen. Auf dem Festplatz auf der Mehringer Insel wurde den vielen Besuchern bis zum Abend ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben viel Musik konnten Ausstellungen besichtigt, Marktstände besucht und das Können der Motorsägenschnitzer bestaunt werden. Die Festhalle war während des Gottesdienstes, anlässlich des Erntedankfestes, bis auf den letzten Platz gefüllt. Traditionell gehörte auch das Ringreiten zur 20. Auflage dieser Veranstaltung, genau wie bereits am Vorabend ein Schaupflügen mit anschließender Tanzveranstaltung. Am Ende war es wieder tatsächlich ein Fest für die ganze Familie. (mz)

von Harald Vopel, 18.10.17, 16:19 Uhr

Feldflur am Westerberg: Jede Menge Burg-Geheimnisse

Andreas SiegelGrabungsleiter Andreas Siegel beim Vermessen des Areals. Foto: Frank Gehrmann (2)


Archäologen um Andreas Siegl erforschen die ehemalige Anlage bei Mehringen weiter. Wie weit reicht die Besiedlung des Areals zurück?
Der aufmerksame Beobachter wird festgestellt haben, dass in der nordwestlichen Mehringer Feldflur am Westerberg, welche als die „Bünau“ bekannt ist, erneut gegraben wird. Die eingeweihten Bewohner des Wipperortes wissen, dass sich die Flurbezeichnung von der Burg Bünau ableitet, die hier im Mittelalter gestanden hat. Diese hat nun erneut Aktivitäten der Archäologen des Landesamtes für Archäologie und Denkmalpflege Sachsen-Anhalt ausgelöst.

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