Weihnachtsmarkt in Mehringen Tradition wird aufrechterhalten

Weihnachtsmarkt in Mehringen Tradition wird aufrechterhalten

Seit mehr als zwei Jahrzehnten laden die Mehringer in der Adventszeit zu einem Weihnachtsmarkt ein. Auch in diesem Jahr soll dieser wieder stattfinden. Los geht es am 5. Dezember um 14 Uhr. Rund um die Kirche wird es dann wieder weihnachtlich.

Die Idee für den ersten Weihnachtsmarkt wurde vom Mehringer Heimat- und Kulturverein geboren und umgesetzt. „Es war damals ein kleiner, sehr familiärer Markt. Später haben sich dann verschiedene Vereine und Institutionen angeschlossen“, verrät Organisator Ullrich Fügner.



Und so kümmern sich mittlerweile neben dem Verein auch die Kirchengemeinde, die Heimatstube, die Feuerwehr, der Sportverein, die Sportlerfrauen, die Volkssolidarität und die Schützengesellschaft um ein gute Gelingen.

Wie jedes Jahr gibt es auch in diesem Glühwein und Lumumba, Weihnachtsgebäck, Kräppelchen, Fettbemme, Fischbrötchen, Bratwurst und vieles mehr. Auch können neben dem Schlemmen kleine Weihnachtsgeschenke erworben werden.

Im Pfarrhaus gibt es neben Kaffee und Kuchen auch noch eine Überraschung. „Dort gibt es einen Weihnachtsraum, in dem sich Familien fotografieren lassen können. Mit oder ohne Weihnachtsmann! Der nimmt sich dafür extra Zeit. Das kann ein schönes Weihnachtsgeschenk sein“, findet der Organisator. Für die Aktion hat er den Vorsitzenden des Mehringer Fotozirkels gewinnen können.

Vor allem Kinder können auf dem Weihnachtsmarkt viel entdecken, verspricht der Organisator. Zum Beispiel Kinderkarussell oder eine Tombola, die natürlich gleichzeitig auch die großen Besucher einlädt. „Ab 15 Uhr gibt es ein weihnachtliches Programm in der Kirche, das von den Kindern der Grundschule gestaltet wird“, sagt er. Diesen Höhepunkt lassen sich die Mehringer nicht entgehen und so sei die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. „Danach kommt der Weihnachtsmann und sein Geselle. Wenn wir Glück haben, dann reist er mit der Feuerwehr an. Auch das hat Tradition“, verrät Ullrich Fügner, und auch, dass „der gute Alte der absolut echte Weihnachtsmann“ ist.

Eine lange Tradition ist es auch, dass die Kirche an diesem Abend angestrahlt wird. „Die Organisation hat sich in diesem Jahr etwas schwierig gestaltet. Denn mit dem Diebstahl des Feuerwehrautos vor wenigen Wochen wurden auch die Strahler dafür geklaut“, sagt er. Nun sei man dabei, neue zu beschaffen, damit diese Tradition auch in diesem Jahr aufrechterhalten wird. „Wir sind da aber guter Hoffnung“, meint Fügner. (mz)

MZ von marion pocklitz 25.11.15

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