Spielen ohne Sorgen : Stadt setzt endlich neuen Zaun

Spielen ohne Sorgen : Stadt setzt endlich neuen Zaun

Kita MehringenMatthias Aschenbrenner und Tochter Lorna stehen Ende Oktober vor dem löchrigen Kita-Zaun. Foto: Archiv/Grün


Materialengpass macht ein wenig Sorgen Wäldchen hinter der Turnhalle ist nächstes Projekt
Kurz vor Weihnachten können sich Eltern und Kita-Leitung freuen, denn die Stadt hat grünes Licht für einen neuen Zaun um das Gebäude der Kindertagesstätte in Mehringen gegeben. Wie Judith Kadow, Pressesprecherin der Stadt Aschersleben, auf Nachfrage bestätigt, übernimmt der Bauwirtschaftshof die Aufstellung des Zauns. „Derzeit hakt es allerdings beim Material“, so Judith Kadow. Sobald die Lieferung eingetroffen sei, würde der Zaun aufgebaut. Voraussetzung sei, dass das Wetter mitspiele.

 


Ursprünglich war die Maßnahme erst für kommendes Jahr geplant, gemeinsam mit der Neugestaltung der Außenanlage. Dass der Maschendrahtzaun, der Kita und Grundschule vom in der Nähe befindlichen Bahngelände trennt, nun früher ersetzt werden könnte, stößt bei Ilona Trümpert, Leiterin der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“, auf offene Ohren. „Wir haben uns darüber natürlich sehr gefreut. Der erste Schritt ist getan“, so Ilona Trümpert. Die Leiterin erklärt, dass einige Bereiche der Umzäunung sogar bereits ersetzt wurden. Immer wieder hatten Ilona Trümpert und auch Eltern darauf gedrängt, da im alten Zaun hin und wieder Löcher gewesen seien.

Obwohl Mitarbeiter regelmäßig die Abgrenzung kontrollierten, gelangte in der Vergangenheit ein Hund auf das Grundstück. Außerdem bestand die Gefahr, dass Kinder in einem unbeobachteten Moment durch eine der offenen Stellen

schlüpfen und auf das nahe Bahngelände gelangen könnten. Um dem vorzubeugen, hatte sich ein Teil der Eltern sogar bereit erklärt, den Zaun in Eigeninitiative aufzubauen, sofern die Stadt das Material zur Verfügung stellt. Mit dem Zaun ist laut Ilona Trümpert aber nur der Anfang getan. „Im nächsten Jahr wollen wir gemeinsam mit den Eltern das Wäldchen hinter der Turnhalle aufräumen“, erklärt sie. Dort müssten Gestrüpp und Buschwerk entfernt werden. Auf diese Weise soll die verfügbare Spielfläche für die Jungen und Mädchen vergrößert werden. (mz)

Von Christiane Rasch, 12.12.17, 09:55 Uhr

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