Mehringen - Frische Farbe für die Trauerhalle

Mehringen - Frische Farbe für die Trauerhalle

Trauerhalle Mehringen
Bauabnahme der Mehringer Trauerhalle: Holger Dietrich und André Könnecke sowie Uwe Hoff schauen sich das Ergebnis der Arbeiten an.
Foto: Frank Gehrmann

Mehringen -

Die Mehringer Trauerhalle erstrahlt im neuen Glanze. In den vergangenen Tagen wurde dieser im Innenbereich ein neuer Anstrich verpasst.



„Das war dringend nötig. Denn dort hatten sich bereits Risse aufgetan. Diese wurden nun fachgerecht verspachtelt“, sagt André Könnecke, Leiter des Bauwirtschaftshofes. Doch bevor diese Maßnahmen durchgeführt wurden, musste die Statik der Halle überprüft werden. „Hier haben wir eng mit dem Tiefbauamt der Stadt zusammengearbeitet. Das Fundament der Halle ist mangelhaft. Das ist bekannt und seit Jahren wird das kontrolliert“, sagt er. Sichtbar wird das nicht nur durch Risse im Innen-, sondern auch im Außenbereich. „1995 mussten wir sogar ein Stück neu mauern“, weiß Norbert Schwab, stellvertretender Ortsbürgermeister, der bei der Abnahme der Halle genau wie Malermeister Uwe Hoff dabei war. Grund für das schlechte Fundament ist der Untergrund. Dort sollen einst Gruften gewesen sein. Die Halle wurde in den 1970er Jahren erbaut. Etwa 60 Trauergäste haben darin Platz.

„Die Statik ist sicher. Die Risse sind nicht größer geworden“, weiß André Könnecke von dem Ergebnis der Untersuchung des Tiefbauamtes. Neben dem neuen Farbanstrich wurden auch gleichzeitig Türen und Fenster mit gestrichen.

Für die Mehringer sei die Auffrischung ihrer Trauerhalle ein wichtiger Kritikpunkt gewesen. „Das wurde immer wieder im Ortschaftsrat angesprochen“, sagt Norbert Schwab. Insgesamt 2 000 Euro wurden nun in die Trauerhalle investiert. „Wir haben diese Maßnahme im vergangenen Jahr in den Haushalt eingestellt. Konnten im Winter aber keine Arbeiten durchführen, weil es hier keine Heizung gibt. Deshalb mussten wir bis zum Frühjahr warten“, erklärt der Chef des Bauwirtschaftshofs. Die Farbsanierung wurde ausgeschrieben. „Wir arbeiten sehr gern mit regionalen Firmen und konnten hier auf Uwe Hoff zurückgreifen. Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert“, sagt er weiter.

Auch Norbert Schwab zeigt sich mit den Arbeiten zufrieden. „Wir sind sehr dankbar dafür“, sagt er. Auch darüber, dass es nun fünf neue Gießkannen auf dem Friedhof gibt. Nach dem Hinweis, dass die alten Kannen schon sehr marode und defekt waren, hatte der Bauwirtschaftshof diese gleich gegen Neue ausgetauscht.

(mz)

MZ  Von Marion Pocklitz 14.06.16

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