Fünftes Kirchenwochenende in Mehringen

Fünftes Kirchenwochenende in Mehringen

Gemeinden feiern drei Tage gemeinsam - Vorträge und Musik

Mehringen/MZ. Bei schönstem Wetter wurde am Wochenende auf der Insel in Mehringen das fünfte Kirchenwochenende gefeiert. In diesem Jahr stand es unter dem Hauptthema "Gemeinsam - mit Gott!?" Und so wurde auch gemeinsam mit Besuchern der Kirchengemeinden der Region Wipper-Saaletal, wie Drohndorf, Freckleben, Sandersleben und Plötzkau, gefeiert. Auch Nicht-Christen waren eingeladen, erkläte der zuständige Pfarrer Mathias Kipp.

Zelt in der Scheune 2008
Gemeinsames musizieren gehörte auch zum Kirchenwochenende.
Die Chöre aus Klein Schierstedt, Mehringen, Sandersleben, Plötzkau
und Schackstedt sangen am Sonntag zusammen Lieder.
(MZ-Foto: Frank Gehrmann)

Zum diesjährigen Hauptthema fanden in Mehringen verschiedene Vorträge statt. So sprach am Freitag die ehemalige Pastorin Karin Lindemann aus Coswig zum Thema "Gemeinsam mit Gott im Alter", musikalisch begleitet wurde der Tag von Uschi Töffels auf dem Akkordeon. "Christen halten Gemeinschaft untereinander und mit Gott". Unter diesem Titel stand der Vortrag von Dietrich Lauter, Kreisoberpfarrer ausKöthen, am Samstag, der ebenfalls musikalisch begleitet wurde. Dieses Mal sang der Männergesangverein aus Hecklingen.

Schließlich traten am Sonntag alle Chöre der Region Bernburg-West mit Plötzkau, Klein Schierstedt, Mehringen, Sandersleben und Schackstedt auf und der Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Helge Klassohn, sprach zum Abschlussgottesdienst. Durch ein Band, das vorher durch die Reihen gegangen war, waren lle Teilnehmer während des Gottesdienstes symbolisch miteinander verbunden. Aber auch der gemütliche Teil sollte an diesen Tagen nicht zu kurz kommen. Während sich die Besucher am Samstag Kaffee und Kuchen schmecken ließen, wurde am Sonntag ein Büfett arrangiert. Damit wollte man auch die Gemeinschaft beim Essen demonstrieren, erläuterte Kipp. Die Mühen hatten sich wieder gelohnt, lautete das Fazit des Pfarrers. "Es war wieder ein gelungenes Wochenende."

Begonnen hatte es einst mit einer "Feldmission" vor fünf Jahren, die 14 Tage lang dauerte. Damals war dafür ein großes Zelt aufgestellt worden. Anschließend sei der Wunsch geäußert worden, dass es eine Folgeveranstaltung geben soll, erinnert sich Kipp. Allerdings sollte diese Veranstaltung nicht über einen solch langen Zeitraum stattfinden. "Das wäre zu viel Arbeit gewesen", sagt der Pfarrer. Stattdessen wird jedes Jahr ein Kirchenwocenende organisiert. In diesem Jahr zählte Mathias Kipp an allen drei Tagen etwa 300 Leute. Sicher hätten es noch einige mehr sein können, sagt er zwar. Dennoch ist er zufrieden: "Wir sind froh über alle, die gekommen sind", betonte der Pfarrer.

von Susanne Weihmann, Mitteldeutsche Zeitung, 27.05.08, 19:01h, aktualisiert 27.05.08, 19:12h

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