Feuerwehr Mehringen - Neues Löschfahrzeug in Sicht

Feuerwehr Mehringen - Neues Löschfahrzeug in Sicht

Feuerwehr MehringenMehringen -

Jahreshauptversammlung der Mehringer Feuerwehr: Die Stimmung unter den Männern und Frauen im voll besetzten Vereinshaus ist nicht vergleichbar mit der vor einem Jahr. Damals standen alle noch unter Schock, nachdem das Einsatzfahrzeug gestohlen und zerstört worden war.
 


„Heute können wir wieder optimistisch in die Zukunft schauen“, sagt Wehrleiter Axel Trimpert. Das neue Fahrzeug ist sozusagen schon fast auf dem Weg ins Mehringer Depot, für den Oktober ist das HLF 10 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) angekündigt. In diesem Zusammenhang bedankt sich der Ortswehrleiter noch einmal herzlich bei Spenden, Sponsoren, Stadtrat und Stadt, dass sie den Weg für die Neuanschaffung geebnet haben.
Zehn Einsätze 2016 gefahren

Im vergangenen Jahr mussten die Mehringer zu zehn Einsätzen ausrücken. Das waren sieben weniger als im Jahr davor. Zu einem Dachstuhlbrand in der Aschersleber Klopstockstraße wurden sie ausgerechnet gerufen, als sie im enigenen Ort das Osterfeuer absicherten.

„Aber dank unserem Einsatzplan hat das funktioniert“, so Trimpert. Drei Ölspuren waren zu beseitigen, und der Sommer stand ganz im Zeichen von zwei recht großen Getreidefeldbränden.

Im B1 Baumarkt in Aschersleben waren Kohle und Kaminholz in Brand geraten, die Mehringer waren auch hier bei den Löscharbeiten gefragt.

Der traurigste Einsatz führte die Kameraden an die Bahnstrecke zwischen Mehringen und Aschersleben. Hier hatte sich eine Frau das Leben genommen.

Auch wenn die Zahl der Aktiven mit 28 Männern und Frauen gleich geblieben ist, gebe es nach wir vor Probleme, die Einsatzbereitschaft wochentags abzusichern. Stolz sind die Mehringer auf ihre aktive Kinder- und Jugendfeuerwehr, die bei Pokalwettkämpfen auch im vergangenen Jahr wieder mehrere erste Plätze belegte.

Der Feuerwehrchef hatte jedoch auch einige kritische Anmerkungen. Bei aller Freude über die abgeschlossenen Baumaßnahmen auf dem Hof des Gerätehauses müsse noch eine Lösung für das Regenwasser gefunden werden.
Problem sind fehlende Umkleideschränke

Bei stärkeren Regenfällen, so berichtet er, läuft das Wasser auf den unbefestigten Flächen nicht ab und ergießt sich in die Garagen in der Grünen Straße. Zudem würde die Ortswehr seit Jahren Umkleideschränke beantragen.

„Doch wir werden immer wieder vertröstet.“ Dass die Feuerwehr einiges für das kulturelle Leben im Ort tut, zeigt sich in einer Vielzahl von Veranstaltungen, an denen die Männer und Frauen beteiligt waren oder die sie selbst organisierten: Weihnachtsmarkt, Osterfeuer, Tag der offenen Tür sind nur einige Beispiele.

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Beförderungen und Ehrungen

Feuerwehr-Anwärter wurde Normen Baron. Zu Feuerwehrmann bzw. -frau befördert wurden Robin-Charleen Engel, Denis Fischer und Diana Kersten.

Oberfeuerwehrfrau bzw. -mann wurden Debby-Laureen Engel, Nino-Lothar Kersten. Marco Müller ist zum Hauptfeuerwehrmann und Andreas Pupke zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert worden. Martin Bork wurde zum Brandmeister befördert.

Geehrt wurden folgende Kameraden: Zehn Jahre förderndes Mitglied ist Bärbel Guttner, zehn Jahre passives Mitglied Mirko Kraus.

20 Jahre passives Mitglied ist Karsten Dolge. 20 Jahre fördernde Mitglieder: Ulrich Fügner, Jürgen Ziegler, Eike Schmidt. Für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Stephan Schewe ausgezeichnet.

Seit 50 Jahren ist Alterskamerad Manfred Freund bei der Feuerwehr.

(mz)
– Quelle: http://www.mz-web.de/25696478 ©2017

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