2017 in Mehringen Ortsbürgermeister Schneidewind hat noch Träume

2017 in Mehringen Ortsbürgermeister Schneidewind hat noch Träume

Straßenausbau Mehringen„Ich träume von 2018. Und träumen darf man.“ Mehringens Ortsbürgermeister Albrecht Schneidewind muss bei diese Worten schmunzeln. Auch wenn der Ortschef weiß, dass ein grundhafter Ausbau der Bahnhof- und Angerstraße wohl erst zwei Jahre später als in seinen Träumen realisiert werden kann, die Hoffnung auf einen zeitigeren Baubeginn lässt er nicht sterben.
Vorortbesichtigung hat schon stattgefunden



Denn immerhin habe es nun eine Vorortbesichtigung beider Straßen mit dem Tiefbauamt gegeben. Und dabei wurde über das Projekt selbst, die Gestaltung sowie über Abwasser, Regenwasser und auch Straßenbeleuchtung gesprochen.

„Ich war dabei und bin sehr glücklich, dass die Planungen für den Ausbau nun begonnen haben. Denn man muss die Richtlinien einhalten, damit es ein förderfähiges Projekt bleibt“, sagt Albrecht Schneidewind.
Ausbau der Schule kam dazwischen

Eigentlich sollte laut Gebietsänderungsvertrag der Straßenausbau schon im Jahr 2012 abgeschlossen sein. Aber der Ausbau der Grundschule ist dazwischen gekommen.

Beide Projekte gleichzeitig ließen sich finanziell nicht umsetzen. So hat man den Straßenausbau auf die Jahre 2019/20 verschoben.

Dagegen aber hatte sich Albrecht Schneidewind ausgesprochen und auf die 100-prozentige Förderung verwiesen. „Die Straße ist in einem unglaublich schlechten Zustand. Und dort rollt auch noch der Schulverkehr lang“, sagt er.
Sanierung der Turnhalle ist nicht möglich

Es ist nicht der einzige Traum den der Ortschef für dieses Jahr hat. So blickt er zuversichtlich auch auf den Schulhof der Grundschule. „Die Arbeiten daran sollen fortgeführt und beendet werden.

Einziger Wermutstropfen bleibt die Turnhalle. Eine Sanierung ist nicht möglich, ein Neubau auch nicht“ weiß er. So sollte man wenigstens für Außensportanlagen für den Sommer sorgen.

„Die Kinder werden dann in die neue Turnhalle an der Grundschule Pfeilergraben fahren. So sieht die derzeitige Problemlösung aus“, sagt er und zeigt sich damit nicht ganz zufrieden: „Eine eigene Turnhalle ist eben besser. Zumal wir in der Grundschule sehr viele Kinder aus den umliegenden Orten haben. Der Grundschulstandort ist damit gesichert.

Auch die Vereine würden die Einrichtung nutzen“, erklärt er und hofft, dass es vielleicht einmal für diesen Bau einen Fördertopf gibt.

Auf dem Friedhof wird es in diesem Jahr eine neue Wasserleitung geben. „Die Pumpe ist so defekt, dass wir schon einen Wasserwagen im Herbst aufstellen mussten“, sagt er. Der Bauwirtschaftshof und auch die Midewa seien schon an die Planungen gegangen und für die Umsetzung sei er mehr als optimistisch.
Baugebiet bleibt Sorgenkind

Weniger Optimismus dagegen zeigt er für die Erweiterung des Baugebietes. „Das stehen die Signale schlecht. Dabei wäre es dringend notwendig. Denn es gibt immer wieder Familien, die hier ein Baugrundstück suchen. Mit Lückenbebauung kann nicht alles geregelt werden“, findet er und verweist auf solche leerstehenden Gebäude wie das Kloster.

Das stehe unter Denkmalschutz. „Und darf dadurch nicht abgerissen, kann aber auch damit nicht saniert werden“, schüttelt er den Kopf. Auch wenn man dafür auf einen Investor hoffe, der utopische Summen investiert. Dieser Wunsch werde sich mit Sicherheit nicht erfüllen.
Freude auf neues Feuerwehrfahrzeug

Der Höhepunkt in diesem Jahr wird für die Mehringer vermutlich das neue Feuerwehrfahrzeug werden. „Soweit ich weiß, ist das schon auf der Produktionsstrecke“, verrät er. Und hier habe er übrigens noch einen Traum: „Ich wünschte, die Polizei würde denjenigen endlich schnappen, der unser Fahrzeug geklaut und abgefackelt hat.“ (mz)
– Quelle: http://www.mz-web.de/25698686 ©2017

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